Lagerbericht Mürren 2020

Lagerbericht Mürren 2020

Lange Zeit haben wir gehofft und gebangt, ob wir unser jährliches Tischtennislager durchführen können. Schlussendlich war das Glück auf unserer Seite und wir konnten das bereits elfte von Andy Schmidle geleitete Lager durchführen. Die Wahl unseres Trainingsort fiel nach drei Jahren erneut auf den wunderschönen Bergort Mürren im Berner Oberland. Im Sportchalet Mürren, mit Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau, erlebten wir einige aufregende Tage, an denen wir auch einmal die Corona-Pandemie vergessen konnten.

Samstag, 25. Juli

Die ersten Teilnehmer des Lagers trafen sich schon früh morgens auf dem Parkplatz der Bezirksschulturnhalle. Nach dem Verladen des Gepäcks und einem kurzen Zwischenstopp auf der Autobahnraststätte Grauholz waren wir froh, als wir uns alle um 11:20 in Stechelberg an der Talstation der Bergbahn treffen konnten. Aufgrund des grossen Andrangs an der Gondelbahn, verzögerte sich unser Tagesablauf ein wenig, was uns jedoch nicht davon anhielt, schon um 14:00 die erste Trainingseinheit zu beginnen.

Die Teilnehmer wurden in zwei Trainingsgruppen eingeteilt. Die erste Gruppe wurde von Markus Senn und die zweite Gruppe von Andy Schmidle betreut. Nach dem Training wollte jeder möglichst schnell ins Hallenbad gelangen, um sich dort von anspruchsvollen Übungen zu erholen. Nach dem gemeinsamen Abendessen waren wir bereit für einen Rundgang durch Mürren. Unser Präsident Walti Widmer führte uns durch die engen Strassen, vorbei an alten Holzhäusern und erzählte uns interessante Dinge über die Ortschaft. Abschliessend genossen wir den kühlen Abend in einer Beiz bei einem Eis oder Bier.

Sonntag, 26. Juli

Den frühen Sonntag nutzten einige, um sich noch vor dem Frühstück auf einer Slackline oder mit einem Frisbee zu üben. Pünktlich um 9:15 begann die erste Trainingseinheit. Nach einer kurzen Mittagspause, in der Energie getankt werden konnte, ging es auch schon wieder auf den Weg durch Mürren zum Sportzentrum.

Slackline

Die Slackline ist gar nicht so einfach

Danach war wieder der Aufenthalt im Hallenbad angesagt. Nach dem stärkenden Abendessen war der Nachwuchs bereit für den Kinoabend. Sie schauten zusammen mit Andy einen Asterix und Obelix Film, während die Erwachsenen ihr Können in Jasspartien unter Beweis stellen konnten oder an interessanten Gesprächen teilnahmen. Nach dem Ende des Films nutzten die Jungen noch die Gelegenheit, bis um 22:00 die Zeit an ihren Handys zu verbringen, bis Walti, der seit vielen Jahren der nächtliche Hüter der Mobiltelefone ist, vorbeikam, um die Handy einzuziehen.

Montag, 27. Juli

Den Montagmorgen begann Andy mit einem kleinen Quiz, wer denn der am Nachmittag zu erwartende Ehrengast sein könnte. Für die Antwort mussten wir uns bis nach dem Mittagessen gedulden. Unser Gast war kein Geringerer als der ehemalige Präsident und Ehrenmitglied des TTC Frick Matthias Vogel.

Nach dem Mittagessen zog es einige an die frische Luft in eine Trainingspause. So wanderte man auf den Allmendhubel, auf welchem man das Bergpanorama noch mehr geniessen konnte. Andere blieben jedoch in der Halle, um fleissig an ihren Fertigkeiten zu arbeiten. Später war

Lehrer Walti

Lehrer Walti unterrichtet auch im Freien

wieder einmal das Hallenbad angesagt, während einige bei strahlender Sonne die Zeit im Whirlpool vor dem Sportzentrum verbrachten. Nach dem darauffolgenden Risotto zum Abendessen, war für den Nachwuchs, trotz Sommerferien, Schule angesagt. Bei Lehrer Walti konnten sie einen grossen Input an Information für ihr Tischtennis-Wissen mitnehmen. Sie bereiteten sich so perfekt für die am nächsten Tag angesagte Prüfung vor.

 

Dienstag, 28. Juli

Nach der Abreise einiger Teilnehmer war unsere Gruppe doch merklich geschrumpft. Dies hielt uns jedoch nicht davon ab, in leicht veränderten Gruppen zu trainieren. So übernahm Andy das Training der Gruppe 1 und Walti das der Gruppe 2. So übte man weiter das Tischtennisspielen, nahm das nächste Mittagessen ein und begab sich zum letzten Mal ins Hallenbad. Auf dem Rückweg vom Sportzentrum zur Unterkunft wurden einige von sehr heftigen Regenfällen überrascht, was sehr eindrücklich zeigte, wie schnell sich das Wetter in den Bergen ändern kann.

Prüfung

Für die Prüfung haben sich alle vorbereitet

Nach dem Abendessen war die grosse Tischtennis-Prüfung für den Nachwuchs angesagt. Während die Erwachsenen gemütlich miteinander jassten, bemühten sich die Jungen, alle richtigen Antworten herauszufinden, um ein möglichst gutes Resultat zu erreichen. Nach der Auswertung der Antworten hatten Leandro und Osia die meisten Fragen richtig beantwortet und bekamen beide einen kleinen Preis überreicht.

 

Mittwoch, 29. Juli

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Abschlussturnieres. Nachdem alle um 9:00 ihre Zimmerschlüssel abgegeben haben, begaben wir uns das letzte Mal auf den Weg zum Sportzentrum.

Sieger Gruppe 1

Sieger Gruppe 1

In der Gruppe 1 spielten bei sechs Teilnehmer jeden gegen jeden. Ohne eine einzige Niederlage konnte sich klar Leandro durchsetzen, gefolgt von Marco Brand auf dem zweiten Platz und Jeffrey auf dem dritten.

Sieger Gruppe 2

Sieger Gruppe 2

Die Gruppe 2 wurde zuerst in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die beiden besten jeder Gruppe in einem Halbfinale und Finale aufeinandertrafen. Hier siegte Matisse, vor Maxi und Florian. Sie alle bekamen einen grossartigen Preis von einem der vielen Sponsoren überreicht.

Nach dem Mittagessen machten wir uns zügig auf den Weg zur Gondelbahn nach Stechelberg. Von dort aus machten wir noch einen kleinen Ausflug an den Staubbachfall in Lauterbrunnen. Danach wollten aber die allermeisten die Heimreise antreten und nach einem kurzen Zwischenstopp an der Raststätte Grauholz konnte das Tischtennislager um etwa 18:20 in Frick erfolgreich beendet werden.

 

Als Abschluss möchte ich mich herzlich bei Andy Schmidle für die Organisation und Durchführung dieses Lagers bedanken. Ebenfalls bei Walti Widmer, der als Stellvertreter von Andy grossartige Arbeit geleistet hat. Und bei Markus Senn, der mit der ersten Gruppe ein lehrreiches Training veranstaltete. Auch muss man die vielen Sponsoren erwähnen, ohne die die Durchführung eines solchen Lagers schwierig wäre.

Ich freue mich auf ein nächstes Lager 2021!

Lagerbericht Mürren 2020

 

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